Unsere Buchtipps


Anders, als man denkt: Leben mit einem behinderten Kind

von Jutta Flatters

Plötzlich wurde ihr Leben ganz anders als sie es sich vorgestellt hatte: Jutta Flatters hat sich auf das Risiko eingelassen, möglicherweise ein behindertes Kind zur Welt zu bringen. Als ihre Tochter geboren wurde, war diese schwer behindert. Das veränderte alles von Grund auf – die Beziehungen innerhalb der Familie, soziale, berufliche und finanzielle Dinge.
Die Autorin erzählt vom Leben mit diesem schwer behinderten Kind, vom harten Kampf nicht nur immer wieder um das Leben dieses Kindes, sondern auch um ein gutes Leben der ganzen Familie, trotz allem. Die eigenen Erfahrungen dienen dabei immer wieder als Ausgangspunkt für weitergehende Überlegungen: Welche Denkmuster bestimmen in unserer Gesellschaft die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung? Welche Rolle spielen Pränataldiagnostik, Leistungsgesellschaft und Vorstellungen vom »normalen« Leben, die um Jugend, Dynamik, Fitness und Wohlstand kreisen? Wie gehen wir mit – unvermeidlichen – Leidenserfahrungen und Abhängigkeiten um – und welche ÜberLebensmittel gibt es?
Was heißt eigentlich »gut leben« und was ist »wirklich wichtig«, fragt Jutta Flatters an zentraler Stelle ihres Buches und provoziert damit jeden Leser, jede Leserin sich diese Fragen selbst zu stellen. Das macht das Buch zu einer lesenswerten Lektüre nicht nur für Eltern von (schwer) behinderten Kindern, sondern für alle, die bereit sind, die vorgebliche Normalität unserer Welt und unseres Alltags in Frage zu stellen. Ein Buch, das ermutigt, vor den Zumutungen des Lebens nicht zu kapitulieren, sondern konsequent und kreativ auch in ausweglos erscheinenden Situationen einen eigenen Weg zu suchen und zu finden.

ISBN-13: 978-3579068886

Glück, ich sehe dich anders: Mit behinderten Kindern leben

von Melanie Ahrens

Hinsehen und die kleinen Wunder erkennen - Melanies Motto für ihr Leben mit den behinderten Töchtern Melanie und Rolf lernen sich mit Anfang 20 kennen. Ihr Traum ist es, zu heiraten und Kinder zu haben. Als kurz nach der Hochzeit Louise geboren wird, scheint ihr Glückvollkommen. Doch die Freude über die Tochter schlägt in Verzweiflung um: Bei Louise wird ein Down-Syndrom diagnostiziert - und ein behindertes Kind passt nicht in die heile Welt des jungen Paares. Doch Louise erobert die Herzen ihrer Eltern: Melanie und Rolf wollen sie nicht mehr hergeben. Und dann wird Melanie erneut schwanger. Sie hofft auf ein gesundes Geschwisterchen für Louise …

ISBN-13: 978-3404615995

Lotta Wundertüte: Unser Leben mit Bobbycar und Rollstuhl von Sandra Roth

Zum Lachen muss man nicht laufen können.

Lotta, vier Jahre alt, blond, zickig, zäh, süß - und schwerbehindert. Wie lebt es sich mit so einem Kind? Ein ehrlicher, zutiefst berührender Bericht über Familie, Mut, Leiden und Lachen - und eine Antwort auf die Frage: Was zählt im Leben?

ISBN-13: 978-3596198771

Besondere Kinder brauchen besondere Eltern - Behindert oder chronisch krank: Wie Sie ihr Kind beschützen und es unterstützen können

von Claudia Sproedt und Judith Loself Lavin 

ISBN-13: 978-3934333147

Weil es dich gibt: Aufzeichnungen über das Leben mit meinem behinderten Kind

von Gisela Hinsberger 

Einprägsam und berührend ist Gisela Hinsbergers erzählender Bericht. In klarer Sprache und kurzen, szenischen Bildern bringt sie uns das Leben mit ihrer behinderten Tochter Sofie bis zu derem frühen Tod mit fünf Jahren nahe. Im Vordergrund steht dabei nicht die Chronologie der kurzen Lebensgeschichte. Vielmehr geht es der Autorin darum, die Alltagsrealität von Familien mit behinderten Kindern nachfühlen zu lassen. In ihrem neuen Nachwort für die Neuauflage bei Brandes & Apsel nennt sie, was half, mit dem Tod ihres Kindes leben zu lernen, äußert aber auch Befürchtungen gegenüber aktuellen Entwicklungen der Pränataldiagnostik. »Ein besonderes Buch - unprätentiös, genau und mit literarischer Qualität erzählt. Der Erfahrungsbericht einer Mutter, der zeigt: Glück bedeutet nicht Leidfreiheit. Das Leben eines Kindes ist keine Rechengröße, darf es nicht sein. Diese Geschichte geht zu Herzen und ist voller Lebensmut.« (Professor Dr. med. Klaus Dörner) »Die Geschichte geht sehr zu Herzen und man kann das Buch nicht mehr zur Seite legen.« (Mandy Scholz, Gen-ethischer Informationsdienst)

ISBN-13: 978-3955580629

Lolas verrückte Welt: Diagnose: Down-Syndrom Broschiert

von Amelie Mahlstedt 

Als Amelie Mahlstedt im November 2007 ihre zweite Tochter Lola zur Welt bringt, steht für sie die Welt kopf- Diagnose: Down-Syndrom. In diesem Buch erzählt sie von den ersten drei Lebensjahren ihrer Tochter. Mit großer Offenheit berichtet Amelie Mahlstedt vom Auf und Ab ihrer Gefühle, den täglichen Herausforderungen und davon, wie sie durch ihre Tochter einen neuen Blick auf das Leben bekommen hat. Mit ihrem Buch will sie Mut machen und betroffenen Eltern helfen, den Schock der Diagnose besser zu verarbeiten und ihr Kind liebevoll anzunehmen,

Das Buch informiert auch über Therapiemöglichkeiten, die ersten Entwicklungsschritte und die Zukunftsperspektiven eines Kindes mit Down-Syndrom.

  • Ein Mutmach-Buch für betroffene Eltern.
  • Mit vielen hilfreichen Informationen und praktischen Anregungen
  • Ein engagiertes Buch, das Berührungsängste abbaut

Konkrete Hinweise, was der Alltag mit einem Kind mit Down-Syndrom bedeutet!

ISBN-13: 978-3579070636

Berührt - Alltagsgeschichten von Familien mit behinderten Kindern

von Claudia Carda-Döring, Rosa M. Manso Arias, Tanja Misof, Monika Repp, Ulrike Schiessle und Heike Schultz 

"Statistisch gesehen hat jeder Achte eine persönliche Verbindung zu einem geistig behinderten Menschen in seiner Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Freundes- und Bekanntenkreis. Vor allem dieses Umfeld, aber auch eine breite Öffentlichkeit möchte das Buch erreichen, denn falsche Vorstellungen und Abwehrhaltungen gegenüber dem Alltag von Familien mit behinderten Kindern sind gang und gäbe.

Die Autorinnen betreiben keine Schönfärberei, das würde nicht ihrer Lebenserfahrung entsprechen. Die Offenheit und Ehrlichkeit in ihren Geschichten haben sie sich durch die langjährige Reflexion in einem gemeinsamen Gesprächskreis erarbeitet. Dort sind sie ihren Gefühlen, Phantasien und Wahrnehmungen auf den Grund gegangen. Dass daraus Geschichten - Miniaturen gelebten Lebens - entstanden sind, ist ein Glücksfall.

Miterlebbar wird in diesen Geschichten die Liebe und die Fürsorge dieser Frauen für ihre Kinder, der Kampf um Anerkennung und die Freude über jeden errungenen Sieg. Die kleinen Schritte voran sind die Erfolgserlebnisse, die oftmals Enttäuschungen, Verletzungen und die Traurigkeit erträglich werden lassen: Die Kinder haben ihnen beigebracht, wie nah Weinen und Lachen beieinander liegen, sie haben zu einer Achtsamkeit geführt, die das Menschenbild der Frauen verändert hat.

Nicht Klischees und Heile-Welt-Geschichten, sondern berührende Alltagsgeschichten eröffnen den Leserinnen und Lesern eine Welt, die ganz in ihrer Nähe ist.

Sechs Frauen haben Geschichten über ihre Kinder geschrieben. Es sind traurige, skurrile, berührende, wütende und witzige Geschichten, die anders sind, anders, weil die Kinder anders sind. Diese Kinder hinterlassen besondere Spuren, denn diese Kinder haben körperliche und geistige Behinderungen.

Das Neue und Einzigartige an die sem Buch ist, dass es den Autorinnen gelungen ist, behinderten Kindern Sprache und Ausdruck zu verleihen. Authentisch und ehrlich beschreiben sie auf höchst einfühlsame Weise die Entwicklung ihrer Kinder von der Geburt bis zur Einschulung."

ISBN-13: 978-3860998298

Wo fahren wir hin, Papa?

von Jean-Louis Fournier (Deutsche Übersetzung: Nathalie Mälzer)

Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen ›Tim und Struppi‹ geschenkt – aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt – aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel.

Der französische Bestseller des Jahres 2008!

»Man sollte dieses Buch nicht nacherzählen. Das würde ihm nicht gerecht werden. Der Einzige, der die richtigen Worte für diese Geschichte finden kann, ist Jean-Louis Fournier.« Le Monde

ISBN-13: 978-3423247450