Wohntreff

Viele Eltern machen sich Gedanken darüber, wie sich der Übergang ihrer behinderten Kinder in das Erwachsenleben gestalten wird. Gerade schwer und mehrfach behinderte Kinder bleiben auch nach dem Übergang ins Erwachsenenalter auf ständige Betreuung, Unterstützung und Angebote angewiesen.

Damit sich betroffene Eltern mit dieser Situation nicht alleingelassen fühlen, haben wir eine Initiative gestartet, die sich grundsätzlich mit dem (potentiell möglichen) Wohnen für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen befasst. Das begann vor ca. 6 Jahren mit der Besichtigung von derzeitigen Einrichtungen in den Landkreisen Tübingen und Zollern-Alb. Diese Besichtigungen trugen dazu bei, dass wir unsere Wünsche mit einer interessierten Elternschaft konkretisieren konnten.

2017 gab es eine Reihe von Veranstaltungen (Vorträge, Workshops, Fachtag), bei denen sich das Modell eines inklusiven Quartiers (der Idee eines Zusammenlebens von Menschen mit und ohne Behinderungen) als das für unsere Kinder vielversprechendste herauskristallisiert hat. Ganz wichtig ist uns dabei, dass in diesem Quartier auch Menschen mit leichteren Behinderungen oder mit reinen körperlichen Einschränkungen einen Platz finden können. In Deutschland gibt es schon einige solcher „Vorreiterprojekte“ – wir orientierten uns am Modell „Mattlerbusch“ in Oberhausen/Duisburg. Gerne können Sie sich auf der Homepage genauer informieren: https://www.alsbachtal.org/wohnen/quartier-am-mattlerbusch/

Wir sind in Gesprächen mit Trägern aus der Region, dem Landratsamt Tübingen und anderen öffentlichen Stellen.

Wenn Sie Interesse oder Bedarf haben, die Wohnsituation für Ihr Kind mitzugestalten, melden Sie sich über die Adresse unserer Geschäftsstelle (Kontakt). Wir freuen uns über neue Interessierte, die Zeit für Engagement mitbringen oder auch „nur“ Interesse, weil in der momentanen Situation nicht mehr geht... Bitte scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.